Es ist ein ruhiges, geregeltes Leben, das Margaret Hall (Tilda Swinton) mit ihrer Familie in ihrem malerisch gelegenen Haus am Lake Tahoe fuehrt vielleicht ein wenig zu ruhig, vielleicht auch zu einsam. Ihr Mann ist als Marine-Offizier monatelang auf See, doch drei Kinder, der kranke Schwiegervater und das grosse Haus lassen Margaret kaum Zeit zum Nachdenken. Als sie die Beziehung ihres 17-jaehrigen Sohns Beau (Jonathan Tucker) zu Darby Reese (Josh Lucas) entdeckt, ist es um ihre Ruhe geschehen. Beaus Verhaeltnis zu dem Besitzer einer Schwulenbar in Reno aengstigt Margaret. Sie besucht Reese, um ihm den Umgang mit Beau zu verbieten. Dann ueberschlagen sich die Ereignisse. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Am gleichen Abend bekommt Beau Besuch von Darby. Hin- und hergerissen zwischen seinen Gefuehlen zu Darby und der Loyalitaet zu seiner Mutter, will Beau die Beziehung beenden. Das will Darby nicht hinnehmen. Am abgelegenen Bootshaus kommt es zu einer Pruegelei. Als Beau schon wieder in seinem Zimmer ist, faellt der erschoepfte Darby vom Steg. Am naechsten Morgen findet Margaret den Geliebten ihres Sohns, mit dem sie keine 24 Stunden zuvor gesprochen hat. Darby Reese ist in den Anker des Angelboots von Margarets Familie gefallen. Er ist tot. Margaret ueberlegt nicht lange. Sie zerrt die Leiche in das Boot, faehrt mit ihr zu einer abgelegenen Bucht und versenkt den Toten im glasklaren Wasser. Anschliessend nimmt der Tag seinen Lauf, als waere nichts geschehen. Die beiden Kleinen werden zur Schule abgeholt, alles scheint wieder normal, da faellt ihr Blick auf den Chevrolet Corvette, mit dem Darby offensichtlich vorgefahren ist, als er heimlich Beau besuchte. Was tun? Margaret hat keine Wahl. Um jeden Verdacht von ihrer Familie abzuwenden, muss der auffaellige Sportwagen verschwinden. Margaret muss noch einmal zur Leiche, um die Schluessel aus dem eiskalten Wasser zu holen. Auch das gelingt. Margaret stellt das Auto auf einem abgelegenen Parkplatz ab. Doch die Ruhe waehrt nur kurz. Die Leiche wird bald gefunden, und am naechsten Morgen ist der Mord schon der Aufmacher der Lokalzeitung. Beau, der von Margarets Aktionen nichts mitbekommen hat, macht sich Vorwuerfe. Was weiss Margaret, hat sie mit dem Mord zu tun, was ist geschehen? Kurz darauf steht Alek Spera (Goran Visnjic) in der Tuer. Er zeigt Margaret ein Video mit Sexszenen von Beau und Darby. 50.000 Dollar verlangt er dafuer, zahlbar bis morgen, 16 Uhr. Noch immer wahrt Margaret den Schein. Fuer die Nachbarn, selbst fuer die Familie scheint alles wie immer zu sein. Doch wie soll sie in so kurzer Zeit so viel Geld auftreiben? So schnell will keine Bank Geld geben, zumal fuer den noetigen Kredit auch die Unterschrift von Margarets Mann gebraucht wird und der ist auf See. Ihren Schwiegervater Jack (Peter Donat) mag Margaret nicht fragen. Das Ultimatum verstreicht, ohne dass sie das Geld zusammenbekommt. Alek, der vergebens auf Margaret gewartet hat, gibt ihr noch einmal 24 Stunden Zeit. Irgendetwas mag er an dieser Frau, die wie eine Loewin fuer ihre Familie kaempft. Aber auch dieses Ultimatum verstreicht, ohne dass Margaret zu dem vereinbarten Treffpunkt kommt. Ihre Versuche, das Geld aufzutreiben, werden jaeh unterbrochen, als Jack mit einer Herzattacke zusammenbricht. Ihre verzweifelten Wiederbelebungsversuche bleiben ohne Erfolg, bis Alek dazukommt. Mit seiner Hilfe koennen sie ihren Schwiegervater reanimieren. Waehrend sie Jack im Notarztwagen ins Krankenhaus begleitet, findet sich Alek mit einem Mal allein in Margarets Reich wieder. Er streicht durch das Haus mit all seinen Spuren eines gluecklichen Familienlebens. Das ist zu viel fuer Alek, der sich in Margaret zu verlieben beginnt. Er verzichtet auf seinen Anteil an der erwarteten Beute. Fuer seinen Chef Carlie Nagle (Raymond Barry) muss Alek aber immer noch 25.000 Dollar bei Margaret eintreiben. Er will ihr helfen, aber er weiss, dass mit dem brutalen Kredithai nicht zu spassen ist. Zum vereinbarten Treffen bringt Margaret 12.000 Dollar. Mehr kann sie nicht auftreiben. Das ist zu wenig fuer Carlie Nagle ...
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